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Case Study „Schenck von Falckenstein”

Während der Entwicklung unseres Angebots computergenerierter Weinflaschenfotografie entstand eine bis dahin unerwartete Frage: Wie zeigt man die Möglichkeiten dieser Technologie anhand eines Produkts, das nicht existiert – und dennoch vollkommen glaubwürdig wirkt?

Die Antwort darauf wurde „Schenck von Falckenstein“. Ein fiktives Weingut, gegründet 1547 im ebenso erfundenen Rebhausen. Eine Marke mit Geschichte, Herkunft und Haltung. Vor allem aber ein Experiment: Wie macht man ein traditionelles Weingut als traditionelles Weingut fit für die Gegenwart?

Was zunächst als technische Fallstudie begann, entwickelte sich schnell weiter. Statt lediglich CGI gegen klassische Studiofotografie auszuspielen, entstand ein Demonstrationsraum für Markenfähigkeit. Für die Frage also, wie Sichtbarkeit entsteht. Wie Produkte zu Zeichen werden. Und warum gerade die Weinbranche ihr eigenes Potenzial erstaunlich oft verschenkt.

Denn trotz großer Geschichten, hoher handwerklicher Qualität und jahrhundertealter Tradition folgt ein erheblicher Teil des visuellen Weinmarketings bis heute einer einfachen Maxime: „Wir machen das, was alle machen.“ Die Folgen sieht man ausgerechnet dort besonders deutlich, wo Kaufentscheidungen fallen – in Onlineshops, Social Media und digitalen Produktkatalogen. Austauschbare Flaschenbilder, fehlende Wiedererkennbarkeit und eine auffällige Scheu vor konsequenter Markeninszenierung sind eher Regel als Ausnahme.

Dabei setzen nahezu alle anderen Branchen – von der Lebensmittelindustrie bis zum Luxussegment – seit Jahren selbstverständlich auf computergenerierte Bildwelten. Nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern weil CGI Möglichkeiten eröffnet, die klassische Studiofotografie oft gar nicht leisten kann: vollständige Kontrolle über Licht, Materialität, Perspektive und Wiedererkennbarkeit.

„Schenck von Falckenstein“ ist deshalb weit mehr als ein erfundenes Weingut. Die Fallstudie dient uns als Labor für Fragen moderner Weinkommunikation, die wir in unserem White Paper ausführlich analysieren – und die wir künftig auch in unserem Blog „Wein(Bild)Probe“ anhand realer Kampagnen, Produktbilder und visueller Strategien diskutieren werden.

Wir legen diese Case Study als work in progress an, das im wesentlichen die Entwicklung zweier Szenarios beschreibt. Im ersten Szenario wollen wir zur Besinnung auf vorhandene Elemente wie Wortmarken, Logos und vor allem Wappen ermutigen. Denn oft gehören die gar nicht in die Rumpelkammer, sondern leisten sehr gute Arbeit zur Profilierung der Marke.

Für unser zweites Szenario kündigen wir die Entwicklung einer modernen Linie „SCHENCK!” für das größte aber bisher kaum angesprochene Kundensegment (siehe unser White Paper) und dessen Entscheidungsprozess am Weinregal an. Eine Linie, die zeigt, wie man viele der heute verbreiteten Fehler und Irrtümer vermeiden kann.

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