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Wir brauchen mehr gute Nachrichten

Fantastische Collagen und ein Gespräch mit Regina Gärtner

@start.pointing – veröffentlicht gute Nachrichten und zeigt unsere Fortschritte auf dem Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil.

 

Wovon sprechen wir?

– Ihre aktuellen Projekte und Träume für die Zukunft.

– Ihr kreativer Weg und wie Sie zur Erstellung digitaler Collagen gekommen sind.

– Inspirationen, die Ihre Kreativität beflügeln.

– Ihre Herangehensweise an Bilder und der Humor, der Ihre Arbeiten oft durchzieht.

– Hinter den Kulissen Ihrer Arbeit: von der Bildersuche bis zum Endergebnis.

Gute Nachrichten @start.pointing
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1 – Olya: Sag mir bitte, wie du deine Collagen machst. Woher bekommst du deine Ideen? Haben deine Werke eine bestimmte Bedeutung? Ich bin einfach neugierig, wie andere Collagenkünstler arbeiten.

Regina: Bei mir ist es so, ich suche jeden Tag in den unterschiedlichen Zeitungen nach guten Nachrichten. Und die Nachricht die mich am meisten anspricht möchte ich dann als Collage gestalten. Bei den Nachrichten achte ich darauf, dass es sich immer um Themen handelt, die sich mit den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen #sdgs handelt. Hast du schon mal von den Zielen gehört?
Dann assoziiere ich Begriffe die zu der Nachricht passen und suche schneide oder zeichne die passenden Bilder. Der nächste Schritt ist dann ausschneiden, fotografieren und bei Canva zusammenstellen. Das spielen mit den Farben und Formen macht mir sehr viel Freude. Zum Schluss kommt dann der Text dazu. Und dann poste ich sie bei Instagram und freue mich immer sehr darüber, wenn es Likes gibt.

Gute Nachrichten @start.pointing
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2 – Olya: Du hast einen echt ungewöhnlichen Account mit interessanten Arbeiten. Ich könnte absolut alle deine Collagen liken.
Von den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) habe ich noch nie gehört, aber heute habe ich bei Google darüber gelesen. Ich finde, das ist ein gutes Konzept für eine Collagenreihe. Erzähl’ mir bitte mehr, wie du auf diese Idee gekommen bist und was sie für dich bedeutet?
Planst du eine Ausstellung zu diesem Thema, eine Website oder etwas anderes?

Regina: Schon seit langer Zeit beschäftige ich mich mit der Frage: Was sind eigentlich unsere gesellschaftlichen Ziele für die Zukunft? Dabei bin ich auf die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung gestoßen. Außerdem habe ich zu meinem stressigen Berufsleben eine Möglichkeit der Entspannung gesucht und habe diese durch analoge Papier Collage gefunden. Zudem wollte ich eine Gegenbewegung zu den ständig schlechten Nachrichten aus der Presse schaffen. So ist meine Account entstanden und ich habe Anfang des Jahres mit Instagram begonnen. Wenn du Interesse hast kann ich dir auch gerne noch mehr von meinen Weg zu den Collagen berichten.

3 – Olya: Ich finde deine Idee mit den guten Nachrichten in Form von Collagen wirklich brillant. Wie willst du sie weiterentwickeln? Unsere Gesellschaft braucht so dringend gute Nachrichten und kreative, talentierte Menschen. Hast du Gleichgesinnte? Erzähl mir bitte mehr über dieses Projekt.

Regina: Meine Collagen sind ein Mix aus Papier Zuschnitten, kleine Zeichnungen, Fotos. Mit Canva füge ich dann die Einzelteile zusammen. Ich möchte gerne eine Bilderwelt schaffen, die von unseren Fortschritten zu den 17 Nachhaltigkeitszielen erzählt. Außerdem freue ich mich, dass ich auf Instagram neue Kontakte mit Gleichgesinnten finden und mich austauschen kann. Es ist für mich sehr interessant, welche Techniken und Motive der Grund für die spannende Arbeit mit Collage ist.

Gute Nachrichten @start.pointing
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4 – Regina: Vielleicht hast du mal Lust zu beschreiben, wie meine Collagen Good News auf dich wirken. Ein Feedback würde mich sehr freuen.

Olya: Deine Collagen ziehen sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Je länger man sie betrachtet, desto klarer wird, dass ihre Anziehungskraft nicht nur auf ihrer visuellen Harmonie beruht – sie enthalten eine tiefe Botschaft.
Mit feinem Humor bemerkst du die Absurdität der Welt und ihrer Ereignisse, vermeidest dabei jedoch harten Sarkasmus und zeigst stattdessen erstaunliche Sanftheit. Das ruft ein aufrichtiges Lächeln und ein Gefühl des Verständnisses hervor. Du verschließt nicht die Augen vor dem Geschehen, sondern kritisierst auf elegante Weise eine Gesellschaft, die manchmal den Bezug zu Logik und gesundem Menschenverstand verliert.
Dein Projekt erfüllt mich mit Begeisterung und gibt mir Hoffnung.

5 – Olya: Ich bin neugierig und würde gerne wissen, was du dir für die Zukunft von deinem Projekt erhoffst. Hast du Pläne und Wünsche?

Regina: Was mich besonders angesprochen hat, ist das dir das Projekt Hoffnung gibt. Davon können wir in diesen Zeiten gar nicht genug haben. Das Thema Hoffnung und Optimismus in Verbindung mit Zukunftsthemen finde ich sehr spannend – und mein Ziel ist es, davon mehr in die Welt zu bringen. Das beantwortet schon deine Frage, was ich mir davon erhoffe.

Gute Nachrichten @start.pointing
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6 – Olya: Es gab eine Zeit, in der politische Plakate eine Bedeutung hatten. Viele von ihnen haben ihre Botschaft bis heute bewahrt. Kennst du die Werke von John Heartfield und Klaus Staeck?
Was hältst du von dieser Art von Kunst?
Welche Collagenkünstler oder Aktivisten haben dich beeinflusst?

Regina: Danke für den Link zu John Heartfield, ich kannte ihn bisher noch nicht. Ich habe seinen Lebenslauf gelesen. Viele Wirrungen der Geschichte und seine künstlerische Umtriebigkeit haben sein Leben geprägt. Eine interessante Person und eine bestimmt interessante Arbeit.
…..
Vielen Dank für deine tollen Informationen zu
Katrin Rothe (https://www.katrinrothe.de/filme-johnny/) und
Klaus Staeck (https://vimeo.com/1008365046?fl=pl&fe=sh).
Ich hatte heute Abend Zeit mich mit beiden zu beschäftigen und ich bin total begeistert. Katrin Rothe bringt es im Interview gut auf den Punkt. In ihren Dokumentationen kann sie Situationen, durch Collagen und bewegte Papierfiguren, sehr gut darstellen, die anders schwierig zu zeigen wären. Zudem macht das Zusammenspiel zwischen Schauspieler und Papierfigur eine besondere Beziehung aus. Danke für deinen Hinweis, es ist sehr interessant sich mit ihrer Technik zu beschäftigen.
Ich habe den Film über Klaus Staeck gleich bis zu Ende geschaut und ich war begeistert. Ein starker Mann mit einer ganz individuellen Art, Einfluss auf das politische Geschehen zu nehmen. Ganz besonders hat es mich angesprochen, dass er mit dem Verleger Gerhard Steidl aus Göttingen eng zusammenarbeitet. Ich bin in der Nähe von Göttingen aufgewachsen und bin dort in Göttingen schon oft in Kontakt mit einzigartigen Büchern des Druckers gekommen. Er ist ein wichtiger Kultur schaffender Mensch in der Stadt und das neue moderne Museum in der Stadt ist auf seine Initiative entstanden.

7 – Olya: Danke für das Gespräch, Regina, jetzt sehe ich Deine Arbeit gleich noch einmal mit neuen Augen.

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